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Fünf Ortschaften mit unzähligen, unvergesslichen Panoramaaussichten.

Cinque Terre strahlt eine einmalige Ruhe aus. Steile Hänge voll mit farbenfrohen Häusern, unzählige Treppen, verwinkelte Gassen, bunte Boote an kleinen Plätzen – fünf verträumte, malerische Orte direkt am Meer. Die Idylle, die Nähe zu Meer und Natur kombiniert mit dem herzlichen, italienischen Flair lassen meine Ferienträume wahr werden.

 

Die Region Cinque Terre befindet sich in der Region Ligurien in Italien und bezeichnet die fünf Ortschaften Vernazza, Monterosso al Mare, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Zusammen mit dem Ort Porto Venere und den nahe gelegenen Inseln Palmaria, Tino und Tinetto zählt Cinque Terre zu den Weltkulturerben der UNESCO und ist als Nationalpark vor Umbauten und Veränderungen geschützt.

 

Einmalige Aussichten von Cinque Terre

Versäumen Sie es nicht eindrucksvolle Wanderungen, auf denen man immer wieder atemberaubende Ausblicke über das weite Meer geniessen kann, zu machen. Da damals die einzige Verbindung ins Landesinnere aber auch zu den einzelnen Orten in Cinque Terre Fusswege waren, ist das Netz der Wanderwege grossartig ausgebaut. Entlang der Meeresküste, durch sehr angenehme, kühle Wälder hindurch über steile Treppen und immer wieder diese einmaligen Aussichten über das Meer. Aufgrund der Naturschönheiten und der stetig wachsenden Touristenzahlen begegnet man auf den Wanderwegen hi und da immer mal wieder auf Weggefährten. Je weiter von den Orten entfernt und je höher in die Berge die Wege führen, desto seltener werden die Begegnungen und je imposanter wird die Nähe zur Natur. Die spektakulären Wanderwege an der Küste entlang sind in unterschiedliche Etappen aufgeteilt und führen von einer Ortschaft in die Nächste.

 

Beliebtestes Transportmittel in Cinque Terre

Spektakuläre Aussichten sind aber nicht nur auf Wanderungen garantiert. Ein echtes Erlebnis sind Zugfahrten zwischen den fünf Dörfern. Jeder der fünf Orte bekam bereits im 18. Jahrhundert einen eigenen Bahnhof da die Orte bis anhin ausschliesslich per Fussweg erreichbar waren. Noch heute ist der Zug das beliebteste Transportmittel. Denn einzig die Orte Riomaggiore und Manarola sind über eine gut ausgebaute Strasse erreichbar. Die anderen Dörfer sind bis heute nur per Fussweg, Zug oder über äusserst kurvenreiche und steile Strassen zugänglich. Obwohl der Schienenweg zwar vielfach in Tunnels verläuft, werden in häufigen Abständen unvergessliche Ausblicke über die Weiten des Meeres gewährt. Und die Zugverbindungen sind für italienische Verhältnisse erstaunlich zuverlässig und pünktlich. Da lohnt sich auch ein Ausflug ins leicht hügelige Landesinnere oder beispielsweise in die nächstgrössere Stadt Genua.

 

Fünf Dörfer mit unzähligen Besonderheiten

Vernazza

VernazzaFür mich der beeindruckenste der fünf Orte ist Vernazza. Farbenfrohe Häuserreihen die nur durch eine schier senkrechte Hauptstrasse getrennt sind und überall extrem steile und schmale Treppen. Dass der farbenfrohe Ort auf unzähligen Titelbildern und Reiseführern abgedruckt wird ist nicht überraschend, denn die Kulisse ist in der Tat einmalig. Aufgrund der Schönheit und Bekanntheit von Vernazza empfehle ich aber den malerischen Ort weder an Wochenenden noch an Feiertagen zu besuchen. Denn gerade an diesen Tagen zieht das Dorf auf der kleinen Halbinsel viele Besucher an.

 

Corniglia

CornigliaIn Corniglia ist das Meer so nah aber doch so fern. Das kleine Dorf liegt hoch oben auf einem steilen Felsen und hat durch den senkrechten Abhang keinen direkten Kontakt zum Meer. Durch die angenehme Meeresbrise ist das nahe Meer aber dennoch überall spürbar. Die Häuser in Corniglia entsprechen nicht den meerestypischen Bauten. Sie ähneln eher denjenigen im Landesinnern, sehr niedrig und umso mehr breit gebaut. Aber nicht nur die Häuser in Corniglia sind dem Leben im Landesinnern nahe sondern auch die Berufung der Einwohner.

Corniglia ist aufgrund der Lage viel ruhiger als die anderen Orte. Das pulsierende Herz, auf dem das Leben der kleinen Ortschaft stattfindet, schlägt auf dem Marktplatz Largo Taragio. Wenn Sie das authentische Leben der Cinque Terre spüren wollen, empfehle ich Ihnen eine heimelige Ferienwohnung oder ein rustikales Ferienhaus in Corniglia zu mieten. Hotels gibt es hier keine so werden Sie bereits nach wenigen Tagen gesehene Gesichter der Einheimischen erkennen und nur selten andere Touristen antreffen.

 

Monterosso al Mare

Wer in den Sommermonaten auf der Suche nach Einsamkeit und Ruhe ist wird in Monterosso enttäuscht. Monterosso ist mit seinen rund 1700 Einwohnern der grösste und auch der bekannteste Ort der Cinque Terre. Hier befinden sich die meisten Restaurants, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend ist in Monterosso mit Abstand am meisten los. Lohnenswert ist eine Besichtigung des lebhaften Ortes dennoch immer.

Ein typischer Sandstrand ist in den Cinque Terre Dörfern nur in Monterosso al Mare vorhanden. Die anderen Ufer sind meist felsig oder äusserst steil und nur an wenigen Stellen zugänglich. Wer von den Steinen nicht gestört ist und dazu gewillt ist etwas unwegsame Wege (vor allem steile Treppenabstiege und auf dem Rückweg extreme Aufstiege) auf sich zu nehmen, dem empfehle ich eine kleine Bucht im Westen von Corniglia. Andernfalls lohnt sich einen Ausflug in die nähere Umgebung. In Levanto, Moneglia und Bonassola finden sich breite und geschützte Strände. Im Vergleich zu den eher schwer zugänglichen Stränden der Cinque Terre sind diese Küsten, mit Ausnahme des Strandes von Monterosso, speziell für Kinder viel besser geeignet.

 

Manarola

ManarolaIn Manarola ist der Einfluss des nahe liegenden Genua noch heute im Baustil erkenntlich. Das städtebauliche Schmuckstück hat unzählige typische Turmhäuser die sich entlang der Felshänge eindrucksvoll präsentieren. Jeder Meter wurde von den Bauherren genutzt um die kleinen Häuser verschachtelt neben- und übereinander zu erbauen. Der Ort gibt ein fantastisches Bild ab und ist nicht zufällig noch heute ein beliebter Ort für Maler. Unbedingt zu besichtigen ist die Kirche „San Lorenzo“ und deren getrennt von der Kirche erbauten Kirchturm. Der Kirchturm diente damals vermutlich der Abwehr. Dieses wichtigste Baudenkmal des Ortes wurde im 13. Jahrhundert von den Einwohnern von Manarola erbaut.

 

Riomaggiore

RiomaggioreFür Cinque Terre eine ungewöhnlich breite Hauptstrasse führt durch Riomaggiore. Auf den Strassenseiten bis zum Meer türmen sich mehrstöckige Häuser, jedes in einer anderen, verwaschenen Farbe. In Riomaggiore spielt sich das Leben hauptsächlich auf dieser Strasse ab. Cafés, Restaurants und viele Geschäfte finden sich hier. Vom Hafen aus erhält man nicht nur einen Ausblick auf das schier unendliche Meer sondern auch auf den Ort, der von der eindrucksvollen Burg überragt wird.

 

Wer auf der Suche nach Grossstadt-Feeling und Rummel ist, der ist in den fünf Ortschaften der Cinque Terre am falschen Ort. Wer aber doch mal shoppen gehen will oder das Grossstadt-Feeling misst macht einen Ausflug in die nächste Stadt Genua.

 

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